Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig beim Spatenstich für das neue Generationenwohnhaus in St. Kanzian.
Mit dem Spatenstich für das neue Generationenwohnhaus in St. Kanzian wurde der Startschuss für ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt gegeben. Die Neue Heimat, eine Tochtergesellschaft der Landeswohnbau Kärnten, errichtet 16 leistbare Wohnungen für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen.
Das Angebot richtet sich sowohl an ältere Menschen als auch an Jungfamilien, Alleinstehende sowie alleinerziehende Mütter mit Kindern. Im Mittelpunkt steht eine Wohnform, die Selbstständigkeit ermöglicht, Begegnungen fördert und gegenseitige Unterstützung erleichtert.
Wohnbau nach den Bedürfnissen der Menschen
Für Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig ist das Generationenwohnen eine wichtige Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen und unterschiedliche Wohnbedürfnisse.
„Guter Wohnbau beginnt damit, genau hinzuschauen, was die Menschen vor Ort brauchen. Genau das machen wir in Kärnten: Wir entwickeln gemeinsam mit den Gemeinden Wohnprojekte, die zur jeweiligen Region und zu den Lebensrealitäten der Menschen passen“,
betont Schaunig. Das Generationenwohnhaus zeige, wie leistbares Wohnen mit Gemeinschaft und sozialer Sicherheit verbunden werden könne.
„Generationenwohnen ist ein Zukunftsmodell, weil es Jung und Alt zusammenbringt und die Nachbarschaft in den Mittelpunkt rückt. Wenn Menschen füreinander da sind und sich im Alltag gegenseitig unterstützen können, profitieren alle davon. Leistbares Wohnen ist und bleibt dabei ein zentraler Bestandteil“,
so Schaunig.
Selbstbestimmt leben und Unterstützung erhalten
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf dem betreubaren Wohnen. Damit sollen ältere Menschen möglichst lange selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Gesundheits- und Pflegereferentin LRin Beate Prettner sieht darin eine konsequente Umsetzung der Kärntner Strategie „Altern im Mittelpunkt“.
„Ältere Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können und dort jene Unterstützung erhalten, die sie tatsächlich brauchen. Betreubares Wohnen schafft Sicherheit, stärkt die Eigenständigkeit und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe“,
erklärt Prettner.
Mehr Lebensqualität für St. Kanzian
Auch Bürgermeister Thomas Krainz begrüßt die Errichtung des neuen Wohnhauses. Das Projekt sei ein wichtiger Schritt, um die Lebensqualität in der Gemeinde weiter zu erhöhen.
„Mit diesem Projekt wird ein weiterer wichtiger Schritt für unsere Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger gesetzt. Damit wird insbesondere die Wohnsituation für unsere ältere Generation in St. Kanzian noch lebenswerter. Wir danken der Kärntner Landesregierung für die Unterstützung bei der Umsetzung dieser Wohnanlage“,
sagt Krainz.
Mehr als nur neuer Wohnraum
Für die Neue Heimat steht nicht allein die Errichtung der Wohnungen, sondern vor allem das künftige Zusammenleben der Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt.
„Mit dem Generationenwohnhaus in St. Kanzian schaffen wir mehr als Wohnraum. Wir schaffen ein Umfeld, in dem Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenssituationen einander begegnen, unterstützen und voneinander profitieren können“,
erklärt LWBK-Geschäftsführer Harald Repar. Gerade der gemeinnützige Wohnbau müsse auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren und Wohnformen ermöglichen, die Leistbarkeit, Lebensqualität und soziale Sicherheit miteinander verbinden. Geplant sind insgesamt 16 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen rund 49 und 65 Quadratmetern. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 3,6 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Sommer beziehungsweise Herbst 2028 vorgesehen.